Wenn Kinder Angst haben

Shownotes

Angst gehört zum Leben – bei Kindern genauso wie bei Erwachsenen. Sie fühlt sich unangenehm an, hat aber eine wichtige Botschaft: Angst weist uns auf innere Bedürfnisse hin.

Manche Kinder sind von Natur aus ängstlicher und zurückhaltender, andere bekommen nur in bestimmten Situationen Angst, etwa im Dunkeln, bei Trennungen oder vor Tieren. Wichtig ist: Die Angst darf mitfahren, aber sie darf nicht das Steuer übernehmen.

Mit der psychosozialen Beraterin Ursula Pfaehler spricht Host Christina Frehner darüber, wie Eltern ihre Kinder durch Ängste hindurch begleiten können. Wir erfahren, dass es wichtig ist, Ängste nie kleinzureden. Ängste bei Kindern sollten immer ernst genommen werden.

Ursula Pfaehler ist Kinder- und Jugendberaterin mit eigener Beratungspraxis in Basel. Von ihr erfahren wir, wie wir Kinder verständnisvoll begleiten und ihnen zu Sicherheit verhelfen können.

Die Folge macht Mut, Ängsten in die Augen zu schauen und sie – gemeinsam mit dem Kind – Schritt für Schritt zu zähmen.

Darum geht es in dieser Folge

  • Unterschied zwischen Ängstlichkeit und Angst
  • Wie entsteht Angst? Und welche Arten von Angst gibt es?
  • Welche Grundhaltungen sind wichtig im Zusammenhang mit Angst?
  • Was gibt es für hilfreiche Strategien im Umgang mit Angst?
  • Wann ist professionelle Hilfe nötig?

Deine Themen sind uns wichtig

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Gast

Ursula Pfaehler ist psychosoziale Beraterin, Christliche Kinder- und Jugendberaterin (IGNIS), Pflegefachfrau und arbeitete 17 Jahre in der Bereichsleitung Kinder der reformierten Kirche. Sie hat 3 erwachsene Kinder und 5 Enkelkinder.

Host

Christina Frehner

Links

Ursula Pfaehler Beratung

Buch: «Huch, die Angst ist da! », Ulrike Légé und Fabian Grolimund, Hogrefe Verlag

Transkript anzeigen

00:00:00: Jedes Kind, jeder Jugendliche und wenn wir ehrlich sind auch jede erwachsene Person hat einmal Angst im Leben.

00:00:06: Ich glaube das gehört dazu ist ein wichtiges Gefühl für mich ganz wichtig.

00:00:11: Das ist nicht ein negatives Gefühl auch wenn es sich natürlich nicht unbedingt angenehm anfühlt wenn man Angst haben aber es ist ein Wichtiges Gefühl weil sie etwas will zu sagen so wie ich glaube dass alle Gefühle wichtig sind und uns etwas wollen zu sagen.

00:00:29: Es ist Abend.

00:00:31: Du hast gerade die Türen zum Kinderzimmer angeläht und es dir auf dem Sofa gemütlich gemacht.

00:00:36: Und schon gehörst du in blutere Füsse wie wieder über den Boden zu habsen?

00:00:39: Mami, ich kann nicht einschlafen!

00:00:41: Ich habe Angst vor einem Dunkel, Angst vor Prüfungen oder Angst davon keine Freunde zu

00:00:48: finden.".

00:00:48: Ich glaube, früher oder später werden wir als älteren allemal mit Angst bei unseren Kindern konfrontiert.

00:00:54: Und auch wenn wir wissen, dass gewisse Ängste entwicklungsbedingte und darum normal sind, bringen sie manchmal gleich fast zum Verzweifeln.

00:01:02: Wie überzeuge ich mein Kind, dass es wirklich kein Monster unter dem Bett hat?

00:01:07: Wenn mein Kind Angst vor einem Lüftfahren hat, soll ich erst recht damit fahren, dass er es lernt umzugehen oder besser stecken zu können?

00:01:16: Genau diese Fragen und noch viele andere habe ich eine psychosoziale Beraterin Ursula Pfeller gestellt.

00:01:21: Sie ist Kinder- und Jugendberaterin und kennt die Themen rund ums Thema Angst aus ihrer Beratungspraxis sehr gut.

00:01:28: Etwas, was mir geblieben ist – Ängste, die sollen wir immer ernst nehmen egal ob sie für uns erwachsen sind jetzt logisch oder unlogisch sind Und ich habe ein paar wertvolle Tools gelernt, die dafür sorgen dass die Angst zwar mitfahren kann aber nicht das Lenkrad übernimmt.

00:01:45: Ich bin Christina Vrenner.

00:01:47: Willkommen bei älteren Fragen.

00:01:53: Siehst du einen Unterschied zwischen einfach einem ängstlichen Kind und einem Kind, der Angst hat?

00:02:01: Ja da gibt es schon einen grundlegenden Unterschied wobei ich muss sagen ein ängsterliches Kind kann auch eine Angst haben.

00:02:09: Ich erkläre das gerade noch.

00:02:10: Ich will sagen ein Ängsterles Kind ist ein Kind, welcher von Grund auf seiner Persönlichkeit ängstelicher ist also vielleicht etwas schüchisch, etwas zurückhaltend ist und kein Risiko so schnell eingeht.

00:02:23: Das ist nicht das Kind, der in die Bade geht und von drei Metern gumpert.

00:02:26: So!

00:02:27: Sondern das muss ich vielleicht sogar zuerst als Wasser gewöhnen.

00:02:31: Ein Kind, dem Angst hat, ist ein Kind, den eine temporäre... Ja, eine temporär wie Angst hat?

00:02:38: Also wo wir durch einen Umstand, durch eine Situation und begegnet durch ... ein seines Eindruck, was sie sieht oder spürt.

00:02:48: Wie Angst überkommt?

00:02:48: Das ist aber temporär.

00:02:50: Es hat Reaktionen von der Angst, auch körperliche und das ebt aber wieder ab.

00:02:54: Das ist mehr so eine Erreignis sozusagen.

00:02:58: Und es kann natürlich immer wieder kommen.

00:03:00: Gerade bei Chim wiederholen sich auch gewisse Ängste immer wieder.

00:03:03: Aber da ist ja wieder Unterschiede.

00:03:04: Natürlich kann ein ängstliches Kind, das grundsätzlich schon eher schüchtern zurückhaltend ist, zusätzlich noch einen Angst haben vor.

00:03:13: Ich weiss doch auch nicht, was vor einem Hund oder von der Dunkelheit.

00:03:18: Das würde ich sagen ist die Unterschiede.

00:03:20: Die zwei können aber nicht zusammenhängen.

00:03:23: Sie können sein, dass ängstliche Kinder Angst haben und es gibt aber auch Kinder, die Angst haben, die eigentlich sonst nicht wirklich ängster sind vom Typ?

00:03:31: Ja definitiv!

00:03:32: Also ich würde sagen jedes Kind ... Jede Jugendliche, und wenn wir ehrlich sind auch jede erwachsene Person hat einmal Angst im Leben.

00:03:39: Ich glaube das gehört dazu ist ein wichtiges Gefühl für mich ganz wichtig.

00:03:44: Das ist nicht ein negatives Gefühl auch wenn es sich natürlich nicht unbedingt angenehm anfühlt wenn man Angst haben aber es ist ein Wichtungsgefühl weil sie etwas will zu sagen so wie ich glaube dass alle Gefühle wichtig sind und uns etwas wollen zu sagen.

00:03:57: Es gibt auch so, dass Zitat der Mutigen gehört die Welt.

00:04:01: Ist das ... Ja?

00:04:03: Wie können... Erlebst du da Älteren, wenn sie das hören, dass sie vielleicht ein bisschen einen Druck bekommen?

00:04:08: und jetzt ihr ängstlicher Kind aber gleich muss mutig werden, dass sich das eben gleichwertet oder abwertet?

00:04:16: Ja, ich glaube Tendenz ist schon hier.

00:04:17: bei uns in der Gesellschaft finde ich, dass eben das Angst wie negativ konnotiert ist, dass man das Gefühl hat oh nein, ich habe ein ängsterliches Kind Kommt das mal, erreicht das mal irgendetwas im Leben?

00:04:29: Und ich glaube die Sorge ist verständlich aber nicht unbedingt berechtigt.

00:04:34: Ich glaube man kann lernen mutig werden und mit jedem... jeder Angst wo man lernt zu begegnen und irgendwann zu überwinden wird man ein Stück mutiger.

00:04:46: Insofern den Mutigen gehörte Welt.

00:04:48: ich nehme an der Hinterstecke zu der Gedanke ja wenn man mutig ist danach entdeckt man mehr.

00:04:53: Aber ich glaube, wenn ein Mensch eine Angst überwindet, lernt es überwinden.

00:05:00: Das ist wie ... Da hat schon ganz viel gewonnen.

00:05:04: Vielleicht mehr als ein Kind, der Mut fast so etwas in die Wiege gelegt worden ist.

00:05:08: Es hat sowieso etwas gelernt durch den Lernprozess auch an Selbstvertrauen gewonnen und das ist etwas extrem wertvolles.

00:05:15: Ein spannender Gedanke, dass sie dann profitieren von dem, was sie lernen.

00:05:19: Eger!

00:05:20: Jetzt ängstliche Kinder werden dir Ängstliche Gebore?

00:05:23: Ist das ein Charakter oder ist es eine Soziolisation?

00:05:28: Kann man damit ängstlichen Charaktern geboren werden und durchs Leben gehen, weil man auch mutige Eltern hat.

00:05:34: Oder hat es viel damit zu tun, was wir für ein Vorbild erlebt haben?

00:05:39: Das ist eine spannende Frage.

00:05:40: Es ist eine Frage, die sich die Wissenschaftler schon seit vielen Jahren streitet ... Es gibt immer so Tendenzen, wie es das so gibt in der Psychologie.

00:05:51: Was ist mehr?

00:05:52: Ist es mehr genetisch bedingt, wenn jemand ängstlich ist, eher zurückhaltend?

00:05:57: Oder ist es mehr durch die Sozialisation oder durch das Vorbild von den Eltern?

00:06:01: Und ich glaube ... Das ist auch der Konsens der Wissenschaft heutzutage, dass es ein kompliziertes Miteinander von beidem ist.

00:06:10: Aber was sicher ist, was man sagen kann, sind oft ... Man sagt, dass Kinder von einer Familie Symptom tragen.

00:06:18: Oder man kann auch sagen, in Bezug auf Angst geht es speziell.

00:06:21: Kinder sind wie so ein Seismograph.

00:06:25: Sie spüren etwas, das vielleicht ... Wenn zum Beispiel einen älteren Teil Angst hat, dann spürt das Kind, ohne dass das ausgesprochen im Raum steht?

00:06:36: Ich habe mich beim Überlegen und Vorbereit auf den Podcast gedacht.

00:06:41: Ich glaube, meine Kinder haben gespürt, dass ich selbst eine leichte Angst vor Hunden habe.

00:06:47: Und sie haben nachher selber auch eine Angst vor Hund entwickelt und wir wussten nicht so bewusst, wie sich meine Angst auf der Kindereangst

00:06:55: auswirkt.

00:06:55: Ich glaube es ist ein Weg ... oder wie ein Zusammenwerk von genetischen Ursprüngen und

00:07:01: von

00:07:02: gelerntem.

00:07:03: Man kann auch Angst lernen!

00:07:06: Da gibt es spannende Experimente, die Psychologen gemacht haben?

00:07:10: zum Beweisen, dass man Angst lernen kann.

00:07:13: Und man kann es dann auch wieder fernlernen?

00:07:15: Man kann Angst lernen zu begegnen würde ich sagen.

00:07:19: Ich würde sagen nicht insofern Verlernen ja.

00:07:22: Aber man kann lernen mit der Angst umgehen.

00:07:26: oder man kann auch sagen, dass die Angst nicht die bestimmende Macht ist im Leben.

00:07:32: Haben wir bei jemandem gehört das hat mir gefallen das Bild Angst Kein schlechter Begleiter, aber sie dürfen nicht den Lenker heben.

00:07:40: Wenn ich jetzt als Velo-Fahrt denke... Also die Angst darf nicht auf dem Lenker hocken und den Lenkern heben, sondern die Angst dürfe im Hosensack mitkommen!

00:07:49: Und wie gelingt uns denn das?

00:07:51: Unsere Kinder darauf hin zu begleiten, dass sie sich nicht von dieser Angst stören lassen, sondern dass sie in den Hosensack stecken?

00:08:01: Mich denkt etwas vom Wichtigsten ist, Der Kind will zu verstehen, dass es okay ist, dass du Angst hast.

00:08:08: Dass wir mal feststellen, die Kinder helfen auch das auszudrucken.

00:08:16: Ich merke selber bei mir, jetzt habe ich kleine Enkel mit ihnen unterwegs und so schnell rutscht mir etwas raus wie ... Du musst keine Angst haben!

00:08:23: Wenn ich spüre, dass ein Hund einen Bellen merkt, dass das Kind sich zurückzieht.

00:08:28: Das rutsche dann so schnell raus?

00:08:30: Also mir immer.

00:08:32: Und ich merke so... Das nützt dem Kind nicht so viel.

00:08:34: Weil du weißt, es kann das Gefühl nicht einfach abstellen oder was hat.

00:08:38: Es nütz... ...nützt ihm nicht viel.

00:08:41: Viel nützen du zum... Wenn wir zuerst mal sagen, ich sehe, du hast Angst?

00:08:46: Oder du fühlst dich nicht wohl hier.

00:08:49: Das ist okay, dass du Angst hast.

00:08:51: Dass man das benennt und sagt, das ist okay sich so zu fühlen.

00:08:55: Also die Akzeptanz, das Ernst nehmen.

00:08:57: Das gibt dem Kind schon das Gefühl auch, ich bin okay.

00:09:02: Ich glaube, das ist eine gute Basis zum nächsten Schritt zu gehen.

00:09:07: Zuerst sagen wir, es sei okay, aber wir müssen gleich den Kunden hier.

00:09:10: Auf.

00:09:11: Kinder hat wegen dem eben nicht weniger Angst.

00:09:15: Wie geht man dann weiter?

00:09:17: Es kommt natürlich auf die Alter des Kindes an und auf die Angst an.

00:09:21: Ich denke gerade bei einem kleineren Kind, der jetzt auch eine Angst vor einem Hund geht, ein häufiges Thema ist, hilft sicher, wenn man nicht zu viel schwätzt und das Kind einfach in den Arm nimmt oder einfach zu sich nimmt.

00:09:34: Und wie ich mit seiner Präsenz körperlich zeigen habe, dass ich hier bin für dich da, ich gebe dir diesen Schutzraum, wo das Kind das Gefühl hat, sich selber nicht zu geben oder alle kann.

00:09:47: Das ist so das Erste!

00:09:49: Würde ich jetzt zum Beispiel ganz konkret, wenn ein Kind Angst hat von einem Hund, sagen wir uns irgendwie am Spazieren.

00:09:54: Es kommt jemand mit dem Hund vorbei und er bellt.

00:09:56: Und man merkt ja an einen Kinder an, wenn es Angst hat.

00:09:59: Das zieht sich zurück.

00:10:00: Es rennt vielleicht zu einem oder so.

00:10:02: Dass man dann auch auf Distanz geht zu diesem Hund.

00:10:04: Und wie sagt ihr?

00:10:05: Ja, wir müssen nicht näher sein bei diesem Hund!

00:10:07: Gibt der denn die Hundebesitzer, die kommen und sagen, er macht nichts, ist ganz in Liebe.

00:10:11: Genau.

00:10:11: Das ist lieb gemeint aber das hilft dem Kind im Moment nicht.

00:10:14: Auf

00:10:15: jeden Fall nicht.

00:10:17: Sondern im Moment hat das Kind Angst und darf es haben.

00:10:20: Und darf die Sicherheit bei meinen Erwachsenen oder meiner Schutzperson suchen.

00:10:26: Dann geht's darum nach einem nächsten Schritt zu überlegen, okay ja... Ist das jetzt eine Angst?

00:10:31: Wo

00:10:32: dieses Kind blägt, ist es eine Angst, wo man sagt doch da wird er arbeiten miteinander, wie diese Angst keine Überwunden werden.

00:10:39: Und dann muss man sich überlegen was braucht ein Kind um vielleicht einen ersten kleinen mini-Schritt zu machen, um diese Angst zu überwinden?

00:10:46: Also das Kind muss nie gerade so vor den Hunden sich trauen, den Hund streicheln.

00:10:50: In diesem Konkret in der Fall.

00:10:51: So kann man vielleicht sagen... Zuerst einmal Sicherheit vermitteln und dann merkt man manchmal, dass bei meinen Kindern so erlebt, dass sie doch fasziniert sind von dem Wesen und eigentlich wettet gern!

00:11:04: Und dann kann man mit ihnen besprechen okay, wenn wir mal diesen Hunde kennenlernen oder vielleicht können wir noch früher anfangen Haben wir ein Bildungsbuch, das auch einen Hund vorkommt?

00:11:21: Was gibt es denn alles für eine

00:11:24: Hunde?

00:11:25: Ein Objekt von dieser Angst.

00:11:28: Wie betrachten sie in einem sicheren Raum?

00:11:34: Mit dem Beispiel des Hundes macht mir das Sinn.

00:11:37: Das ist etwas, was man kontrollieren kann.

00:11:39: Man kann sich damit stellen und den Hund aussetzen oder nicht.

00:11:42: Aber bei anderen Ängsten zum Beispiel ... Dunkelheit oder eine Leise, Verlust, Angst.

00:11:49: Mami geht weg und man kann das wie nicht kontrollieren.

00:11:52: Das finde ich manchmal schwierig.

00:11:53: Wenn man das Kind bewusst der Angst aussetzt ... Nicht dass man es extra macht, sondern sagt, ich traue dir das zu?

00:12:03: Dann müssen wir einfach durch.

00:12:04: Ich muss arbeiten!

00:12:05: Du musst zum Tag was Mami gross machen.

00:12:07: Auch wenn es dir Angst macht ohne Mami.

00:12:10: Und wer müssen sie schützen?

00:12:13: Wegen dieser Angst, dass sie nicht ausgesetzt sind?

00:12:17: Ja, das ist eine wichtige Frage.

00:12:18: Sehr wichtig!

00:12:20: Ich glaube... ich möchte mich das vielleicht zuerst sagen.

00:12:30: Wichtig ist, wenn wir die Angst wie nicht ernst nehmen oder verdrängen, dann verstärkt sich die Angst.

00:12:41: Oder wenn man die Angst, wenn ein Kind versucht, Angst zu unterdrücken dann verstärkt sich die Angst.

00:12:45: Wenn man die Angst probiert, zu vermeiden, tut sie sich verfestigen und je stärker eine Angst, desto schwieriger ist es, jetzt überwinden logischerweise.

00:12:55: Also das ist so mal wichtig.

00:12:57: Du hast jetzt vorne den Satz gesagt, da müssen wir jetzt einfach totouren ich muss jetzt arbeiten.

00:13:03: Das stimmt natürlich faktisch so.

00:13:06: Nur ich würde sagen, das ist ein Ziel und es gibt einen Weg dort das Ziel zu erreichen.

00:13:10: Und je nach Kind, je nach eben vielleicht auch ängstlicher Grundhaltung oder die Grundpersönlichkeit dieser Kinder braucht das länger oder weniger lang.

00:13:21: Im optimalen Fall spürt man ja eine solche Angst.

00:13:25: Also das Kind hat nicht von heute auf morgen Angst, weil es jetzt muss zum Grossmami, sondern man tut einem das Kind normaler Wissen von heute auf Montag zum Grossmami oder den Tagesmami platzieren, sondern das vorbereiten.

00:13:38: Und dort kann man je nach Kind kleinere oder grössere Schritte gehen.

00:13:43: Eigentlich freut sich mega zum Tagesmami und z.B.

00:13:46: hat die Trainingsangst.

00:13:47: Dann geht es darum wie auch dort wieder zu sagen ja ich verstand du hattest bis jetzt viel beim Mami und Papi gewesen.

00:13:53: Das ist eine neue Person.

00:13:56: Was könnte dir helfen?

00:13:59: dich dort wohl fühlst.

00:14:01: Und dann fangen wir mal an, wenn man jetzt ein Kind in einer Kita eingewöhnt.

00:14:05: Dort geht man ja nicht gerade einfach den ganzen Tag, sondern dort hat man mal angewöhnen.

00:14:09: Man geht mit dem Mann oder dem Wappi zusammen an diesen neuen Ort und erkundigt einen neuen Ort.

00:14:15: Dann geht man vielleicht einmal fünf Minuten je nach Alter vom Kind oder eineinhalb Stunden und ist alleine dort.

00:14:22: Und da probiert man das so wie die Steiger.

00:14:24: Also macht sich kleine Schritte.

00:14:29: um die Angst wie zu bewältigen.

00:14:30: Und schaut immer wieder, ja funktioniert das?

00:14:32: Funktioniert es auch so?

00:14:34: Hat es genug Sicherheit?

00:14:36: Ich glaube so kann man wie Angst überwinden und Sicherheit vermitteln.

00:14:44: Das ist natürlich dann je nach Thema, sehen diese kleinen Schritte unterschiedlich aus.

00:14:48: Aber das ist schon mal sehr hilfreich oder eben nicht... ganz leicht dieser Angst entziehen, weil man sagt, sie verfestigen sich und so schrittweise da heran gehen.

00:14:57: Wenn es Ihnen jetzt auch alles angst war, ich glaube das kennen viele Eltern oder?

00:15:01: Das hat ja ein Kind in seiner Entwicklung macht ja viele Ängste durch!

00:15:07: Ich glaube das ist ein Stück wie der normalen.

00:15:09: Vielleicht kannst du auch dazu...

00:15:10: Das ist total normal.

00:15:11: also es gibt entwickelungsbedingte Ängsten die gehören einfach dazu.

00:15:15: Da wäre es schon fast ungesund, wenn ein Kind das nicht hat.

00:15:21: Bei einem kleinen Kind sagen wir bis drei Jahre, da ist das Fremdeln nicht wählen.

00:15:27: Nicht einmal zum Grossmami oder dem Grosspappi, so wie man die kennt.

00:15:31: Manchmal zum Pappi?

00:15:32: Genau, wo das Kind einfach diese ganz enge nöchste Bindungsperson braucht.

00:15:38: Das ist ein gesunden Ausdruck von.

00:15:40: ich bin sicher gebunden, wenn das Kind Fremdele z.B.. Oder die Angst, auch bei den Kleinkind-Angst von sehr lauter Gröschen.

00:15:49: Da verschreckt es ganz schön.

00:15:50: Wir haben bei Baby... Also wie sie zusammenfahren?

00:15:53: Die Angst der Dunkelheit.

00:15:56: Irgendwann kommt die Angst in einer magischen Phase zwischen drei und sechs, sieben Jährigen.

00:16:03: Die typische Angst vor dem Muster unter dem Bett oder einem Spengest hinter dem Vorhang oder irgendwie so.

00:16:10: Die Angst von der Dunkelnheit ist in dieser... Phasen auch ganz stark.

00:16:13: Es geht aber auch noch weiter in das Primarschulalter rein, weil in der Dunkelheit ... Ja wir sehen nicht gleich viel und gegen Abend wird ein Teil von unserem Kirne also den vorderen Teil, der Frontal, der Cortex, dann wird wie ein bisschen abgeschaltet die Anführungs- und Schlusszeichen und mehr so.

00:16:34: unser emotionaler Gedächtnis wird wie wacher Das fördert unsere Fantasie und was man bei den Schätten in dieser Dunkelheit sehen könnte.

00:16:44: Und das sind ganz normale, entwicklungsbedingte Ängste.

00:16:47: oder später kommen vielleicht soziale Ängsten zu.

00:16:50: Habe ich Freunde?

00:16:52: Ich ruhe mich an bei meinen Freunden.

00:16:55: Nochmals später der Teenager.

00:16:56: Ja, bin ich genug schön, genug schlankt ... Ich weiss nicht was.

00:17:01: Kommen dann diese Ängesten dazu?

00:17:03: Die gehören dazu sind normal, aber können manchmal schon recht festblagen.

00:17:09: Ja definitiv!

00:17:11: Was mache ich dann?

00:17:13: Wie begleite ich das Kind durch im Wissen?

00:17:15: Okay, das ist jetzt normal... Aber eben, durch muss es ja gleich.

00:17:20: Auch dort fängt es wieder damit an, dass sie helfen sich als Eltern etwas weiss.

00:17:25: Welche Ängste sind entwicklungsbedingend normal?

00:17:29: Und natürlich, hier ist auch jedes Kind wieder bei Zander.

00:17:33: hat länger Angst im Dunkeln, als andere.

00:17:35: Aber grundsätzlich kann man das von der Jahre eingrenzen und dann wieder das Ernst nennen zu sagen ... Hey!

00:17:44: Ich sehe... Du schaust um, bist irgendwie unfühlste Unsicherheit oder hast Angst?

00:17:51: Von was hast du Angst?

00:17:52: ins Gespräch mit den Kindern begleitet und wie eine Strategie mit dem Anfang entwickeln, wie sie diese Angst überwinden kann?

00:18:00: Angst vor der Dunkelheit, dass klassische Kinder nicht wenn einschlafen legen.

00:18:08: Und dann mit dem Anliegen, was würde helfen zu können einschleifen?

00:18:15: Dann sagt das Kind vielleicht, ich will bei dir ins Bett krüchen!

00:18:18: Jetzt ist es vielleicht etwas, das ich als Familie öfters gemacht habe und in so einer Familie beteile, dann ist das eine Möglichkeit.

00:18:24: Wenn das aber in einer Familie ist, wo Kinder die ganze Zeit alleine sind im Zimmer oder ins Bett geschlafen haben, dann würde ich das jetzt nicht unbedingt empfehlen.

00:18:31: Es hat noch etwas Neues einzuführen, sondern man sagt okay was braucht das Kind um wieder in diese Ruhe zu finden?

00:18:40: Hilft es dass man einen einfachen Schritt ein Nachtlicht hat hilft.

00:18:45: Dass wir die Euren entspalten haben, dass man vielleicht sogar das Zimmerlicht teilen kann oder braucht es eine physische Präsenz von einem älteren Teil.

00:18:57: Gibt Kinder die brauchen es wirklich im Moment als ein Kind.

00:19:02: Also dass es im Bett liegt und ein älterer Teil in der Tür vom Kinderzimmer sitzt.

00:19:07: Und einfach noch etwas hier ist, nicht gerade neben dem Bett, aber wenn das noch da ist ... In der Nähe oder hilft das Kuscheltierchen im Bett?

00:19:16: Hilft den Taschelampen?

00:19:19: Zum wie sagen Hey!

00:19:20: Wenn du Angst hast wenn du gefühlt bist hier ist schon etwas dann kannst du Taschellampen nehmen und umleuchten.

00:19:25: Das hilft dem Kind, weil es aktiv etwas machen kann.

00:19:28: Das ist immer gut und das Kinderaktiv kann in die Selbstwirksamkeit reinkommen.

00:19:32: Man kann selber schauen, da ist ja gar nicht okay, dass schon lange wieder ausschalten.

00:19:38: Das finde ich auch sehr hilfreich.

00:19:39: Wenn du aktiv etwas machst, dann ist es ganz anders als den Satz, wo du vorhin gesagt hast, dass man keine Angst hat oder das, was dir wichtig ist.

00:19:48: Ernst?

00:19:49: Du hättest die Angst und das Kind befähigt mit der Angst umzugehen.

00:19:55: Mit einer Taschenlampe, das ist ja eigentlich ... Genau.

00:19:58: In diesem Fall recht.

00:19:59: Oder dass man jetzt ein Kind Angst hat vor einem Monster unter dem Bett?

00:20:02: Dass man zur Arbeit wie so ein Ritual einführt... Also für dich zu schon normalen Abendrituale, dass man einen Monster-Check macht sozusagen unter dem Betten oder?

00:20:13: Und dann würde ich raten nicht irgendwie sagen... Das Monster ist ganz lieb und klein weil damit wird es wie realer sondern mehr sagen Unter dem Bett sehe ich deine Spielzeuge mit der Lego drin.

00:20:29: Sonst sehe ich sie nicht, damit du keine Bezug auf das Monster nimmst.

00:20:35: Du nimmest einfach die Bezug darauf, wo du siehst.

00:20:37: Hier unten hat es kein Monster.

00:20:40: Also einen Monster-Check einführen oder eben mit der Tasche ein wenig im Zimmer herum leuchten ... Oder wenn ein Kind Angst hat vor Einbrechen, wenn er etwas älter wird und auch vom Verstand her schon bei den realen Gefahren mehr wahrnimmt mit dem Kind sagen, okay was brauchst du?

00:20:56: Damit du ruhig in das Bett gehen kannst.

00:21:00: Hilft dir, wenn wir checken, dass die Haustür abgeschlossen ist und das Fenster dazu ist.

00:21:05: Dass man das mit dem Kinder durchgeht und einen Check macht.

00:21:08: Aber dort würde ich vorsichtig sein, dass man das dann nicht zehnmal wiederholt sondern sagt, wir haben es einmal gemacht.

00:21:13: Die Tür ist zu, das Fenstere ist zu ... Jetzt kannst du gut zu Ruhe kommen!

00:21:17: So... Also nicht

00:21:19: zehnmal den Naturen anbrennt, ist sie wirklich immer noch abschlafen?

00:21:22: Nein.

00:21:23: Genau.

00:21:23: Dort mit ruhiger und bestimmter Stimme sagen du, die Türen sind zu, wir haben es miteinander gecheckt, das Fenster ist zu.

00:21:29: Es

00:21:30: ist ja vielleicht auch ein bisschen eine Angst, die man dann hat wenn man jetzt das Vieh aufnimmt eben die Angst vor dem Einbrecher um den Ritten über den Einbrechen um einen Beschluss noch extra diese Türe dass man dann die Angst verstärkt weil man deren eben eine Art irgendwie Raum gibt.

00:21:43: Aber ist das denn wohl gar nicht so?

00:21:45: Ja, das ist eine gute Frage finde ich und ich glaube das ist so... Das muss man aber jetzt herausfinden.

00:21:49: Was sicher nicht hilfreich ist, wenn man zur Arbeit die Angst noch gross macht, also zur Arbeit noch lange über diese Angst schwätzt.

00:21:56: Ich würde bei jeder Angst, wo hier möglichst weg von der Nacht oder vom Einschlafen nehmen, möglichst in den Tag, in einen ruhigen Moment drüber reden, auch dort diese Schritte.

00:22:09: wie könnte ich dir helfen?

00:22:11: Was brauchst du, dass du einen ersten Schritt unternehmen könntest, damit diese Angst kleiner wird?

00:22:18: Am Tag machen.

00:22:19: Unbedingt!

00:22:21: Man kann trotzdem zur Arbeit, zum Beispiel wenn man einen Angst vor Einbrecher ist, den Check zu machen Aber dort nicht mehr gross darüber reden Sondern man hat am Tag das vielleicht als ein Schritt festgelegt.

00:22:30: Wir machen die Arbeit bevor wir gehen schlafen Der Check ist steuerend abgeschlossen Ist Fenster abgeschlossen Dann besprechen und dann macht man das Und dann ist gut.

00:22:39: Dann nicht mehr groß darüber reden Weil sonst ist es tatsächlich, weil es eben im Dunkeln einem die Fantasie manchmal so wie mit dem durchgeht Dann wird sie grösser.

00:22:48: Aber grundsätzlich über die Angst zu reden, macht sie nicht unbedingt grösser.

00:22:52: Es gibt ja so das englische Sprichwort ... Also wenn du etwas benennst, tust du es zusammen und das hat etwas.

00:23:03: Es ist natürlich eine Frage in welchem Rahmen.

00:23:05: Wenn dann diese Angst in allen Farben und Muster ausgeschmückt wird von den Eltern, ist das sicher nicht hilfreich.

00:23:13: Ich würde immer ganz fest beim Kind bleiben wie beschrieben Kinder die Angst in diesem Rahmen.

00:23:18: Und nicht noch sagen, dass es bei den Nachbarn gerade einbrochen und dort gerade einbringt.

00:23:24: Sondern

00:23:24: mit

00:23:25: dem was das Kind bringt.

00:23:28: Nämlich Stofflieferin für Barbara

00:23:30: Sinner?

00:23:30: Nein genau.

00:23:32: Spannend!

00:23:33: Ja jetzt haben wir über Entwicklungsbedingte Ängste.

00:23:36: Also Ängsten, die irgendwie auch normal sind oder sogar gut sind, hast du gesagt.

00:23:41: Gibt es einen Punkt wo du sagst... Jetzt muss man helfen, jetzt geht das aus dem Ruder.

00:23:46: Wir nehmen diese Angst über die Hand.

00:23:50: Darf ich noch ganz kurz zurückkommen, warum ich gesagt habe, dass eine Angst auch gut ist oder hilfreich ist?

00:23:56: Das ist mir noch wichtig.

00:23:57: Es ist darum wichtig, weil die Angst uns etwas wie sagen kann... Also wenn wir Angst haben, dann redet es einfach um einen Bedürfnis, der vielleicht in diesem Moment nicht erfüllt ist.

00:24:07: Zum Beispiel das Bedürfen nach Sicherheit ... Unterstützung oder das Bedürfnis nach Schutz.

00:24:16: Darum ist es gut, immer hinzulassen und das muss ihm im Jugendlichen helfen.

00:24:24: Was steckt hinter den Kindern Angst?

00:24:28: Es ist offensichtlich, wenn ein Kind Angst hat von einem Hund, dann sucht die Schutz und fühlt sich nicht sicher.

00:24:35: Bei einem Kind, der

00:24:36: z.B.,

00:24:37: bei einer älteren Prima-Schulkinderin, die nicht mehr gerne in die Schule gehen will und die Bauchwebe kommt, denkt man vielleicht, das hätte Angst vor der Schule.

00:24:47: Dort nochmal gut anzulesen.

00:24:48: ist es wirklich Angst vor den Schulen?

00:24:50: Oder ist es noch eine soziale Angst?

00:24:54: Vielleicht hat es Angst oder weiss nicht wie es den Freunden finden kann oder irgendwie so.

00:24:58: Darum dunkle mich ein.

00:24:59: Angst ist uns immer wieder.

00:25:00: Gibt unseren Hinweis darauf... eine Sorge dahinter ist oder eben dass ein Bedürfnis nicht erfüllt ist.

00:25:07: Ja, das ist

00:25:07: ein sehr guter Punkt, was du dir sagst.

00:25:10: Zehn Stück fragt ja, wann muss man nochmal genauer schauen?

00:25:13: Also grundsätzlich finde ich es immer gut wenn man sich einfach mal informiert auch selber.

00:25:20: Das finde ich ein sehr gutes Buch zum Thema Ängste für mich die Kinder herzuschauen.

00:25:25: Das ist von Fabian Grolemund und Ulrike.

00:25:28: Ich weiss gar nicht mehr, wie sie zu dem Nachnamen heisst.

00:25:30: Das heißt Huch!

00:25:31: Die Angst ist da... Sich informieren als Eltern ist einfach sehr hilfreich.

00:25:35: Und das ist jetzt ein Buch, was auch ganz praktische Übungen mit den Kindern machen kann.

00:25:40: Das tun wir sich für den Journal zu viel nicht mehr.

00:25:42: Genau!

00:25:43: Wenn man genauer anschaut und es gibt – also man sagt so ungefähr zehn Prozent der Fälle entwickeln sich, sagen wir so entwicklungsbedingte Normale Anführungszeichen.

00:25:55: Kinderängste können sich entwickeln zu einer Angststörung oder einfach zu einer Gröberen Angst, die gut ist wenn man Fachliche Hilfe in den Anspruch nimmt.

00:26:05: Ich würde sagen das ist dann der Fall, wenn alles was man probiert hat, wenn man wie selber nicht weiterkommt als älteren, wenn er merkt dass ein Kind leidet wirklich zunehmen.

00:26:17: Also die Angst wird nicht weniger sondern bleibt über längere Zeit und länger Zeit wenn ich über Monate hat vielleicht auch psychosomatische Symptome, also Bauchweiss oft.

00:26:30: Vielleicht auch Kopfweh.

00:26:32: Es schläft nicht mehr gut.

00:26:34: Vielleicht sogar ist es nicht mehr so, wie man gewöhnt ist, dass ein Kind isst oder es zieht sich total zurück.

00:26:41: Als Ältere spürt man ja gut, wenn ein Kind sozusagen nicht mehr ... sich so verhalten, wie man das Kind kennt.

00:26:48: Also dort gut anzuschauen und das zu beobachten ist sicher wichtig.

00:26:53: Und wenn es sich über längere Zeit nicht verbessert, dann ist es sicher eine gute fachliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

00:27:01: Das einzige Problem dabei ist, dass es einfach sehr wenige fachlichen... also es gibt schon fachliche Hilfe, gute faches Hilfe aber leider nicht viel freie Plätze.

00:27:09: Es gibt viele Eltern, die wirklich lange warten.

00:27:13: Aus diesem Grund würde ich sagen lieber mal früher fachlich Hilfe.

00:27:17: Ich schaue sich nach Facherl von Hilfe um.

00:27:20: Vielleicht melde ich mich bei einer Psychologin oder Psychotherapeuten auf die Warteliste an.

00:27:28: Wie erst wenn es gar nicht mehr geht, weil die Wahrscheinlichkeit ist, dass man länger warten muss.

00:27:34: Die Beschädung ist etwas, was ich in der Vorbereitung auf den Podcast auch gemerkt habe.

00:27:39: Dass das Thema Angst irgendwie auch viele Leute betrifft oder viele Familien betriften.

00:27:44: Wir möchten im Podcast Elternfragen auch wirklich konkrete Fragen von Eltern beantworten lassen von unseren Expertinnen und Experten.

00:27:53: Und dass wir wirklich voraus sind, viele Fragen eingegangen zum Thema Angst.

00:27:58: Und gerade eine möchte ich jetzt.

00:28:01: Wenn wir so reden, müssen wir Hilfe holen oder das anschauen.

00:28:06: Da fragt jemand, braucht es für jede Angst einen Auslöser?

00:28:10: Also ein Erlebnis zu einer Angst geführt hat und wo man aufschaffen

00:28:15: muss?

00:28:16: Nein, ich glaube nicht, dass es für eine solche Auslöse braucht.

00:28:22: Man kann vielleicht sagen, dass er grundsätzlich zwei verschiedene Arten von Ängsten gibt.

00:28:26: Es gibt Sättige, die ausgelöst werden durch sensorische Erlebnisse, also etwas um ... gesehen, gespürt und gehört hat.

00:28:35: Was

00:28:36: unseres emotionalen Gedächtnisses eben im Hirne, die schneller reagiert wie unser Denken oder so eine Angstreaktion auslöst.

00:28:47: Und das kann sein dass etwas ist man vielleicht als ganz kleines Kind erlebt hat wo man aber mit acht nicht mehr weiss was es gewesen war.

00:28:58: Ein Angst, wie auf einmal kommt und man keine Ahnung hat woher sie kommt.

00:29:02: Also das ist so vielleicht eine Art von Angst.

00:29:04: Ich hoffe, dass es einigermaßen ist.

00:29:06: Ja,

00:29:06: so viel erinnert sich noch an dieses Gefühl, was du gesehen hast, aber das Erlebnis selber ist vergessen?

00:29:13: Genau!

00:29:15: Eine andere Form von Angst ist wenn man sich Sorgen anfängt zu machen, also die mehr im Gedankelchen passiert.

00:29:21: Und das haben durchaus auch schon Kinder.

00:29:24: Gerade in der jetzigen Weltsituation.

00:29:28: Kinder in der Primarschule haben Kinder aus den Ukrainen, die plötzlich hier gestanden sind und kein Wort Deutsch können.

00:29:36: Die kommen aus diesem Land, weil da Krieg ist oder so.

00:29:39: Das kann bei einem Kind zum Beispiel Auslösen-Gedanken an Kriegen sein.

00:29:45: Alle diese Ängsten sind damit verbunden.

00:29:47: Und wo sie gedanklich die Sorgen kommen.

00:29:51: Da gibt es zwei verschiedene Gruppen mindestens von Ängst.

00:29:55: Es ist immer gut, einfach anzulesen.

00:29:59: Was das Kind einem erzählt und je nachdem kommt man dem Auslöser der Angst schon auf die Spur.

00:30:05: Je nachdem bekommt man den Auslöser nicht auf die spur und man kann trotzdem aber die Angst angehen.

00:30:11: Ist denn das Angegab von der Angst anders jetzt im ersten Fall oder im zweiten Fall von diesem Ausläuser?

00:30:18: Ja, wir sagen grundsätzlich dass wenn so die Angst

00:30:22: ...

00:30:23: im Sinne von Sorgen sind, sorgvolle Gedanken.

00:30:27: Was wenn bei uns auch etwas ausbricht oder so?

00:30:30: Und die Gedanken sich verselbstständigen.

00:30:34: Dort kann man natürlich einerseits in beiden Formen von Angst helfen in Spannungstechniken und sich beruhigen lernen.

00:30:44: Rein körperlich, weil Angst macht ja auch etwas mit einem.

00:30:47: Oft kommt ein Herzklopfen über oder vielleicht kalter Schweiss... Man fühlt sich ... Man fühlt sich unruhig innerlich oder so.

00:30:55: Also, das hilft bei beiden Arten.

00:30:58: Sich beruhigen ist sicher wichtig weil erst wenn man beruhigt ist kann man wieder klar denken und dann kann man arbeiten mit überlegen ja die Gedanken wo ich habe sind sie... So zu sagen, berechtigt.

00:31:10: Man kann

00:31:10: v.a.,

00:31:11: wenn das Kind etwas älter ist, einen Fakten-Check machen und dort lernen wie neue Gedanken denken.

00:31:17: Bei den anderen Ängsten, die mehr durch eine Sinnesseindruck, eine Sinnersvornemung ausgelöst wurden sind, wo man je nachdem gar nicht mehr weiss was du auslösern siehst, da braucht es neue Erfahrungen.

00:31:29: oder jetzt vielleicht auch wenn wir wissen zurückgehen zum Beispiel mit dem Hund.

00:31:33: ein Kind hat erlebt Ein Hund ist zu rennen gekommen, hat es angebildet.

00:31:37: Es ist mega verschrocken!

00:31:39: Da war das Kind vielleicht dreiein und mit sieben hat es immer noch die wahnsinnigen Angst.

00:31:44: Dort braucht das Kind neue Erlebnisse, neue Erfahrungen um diese Angst zu überwinden.

00:31:50: So kommt's herzlich.

00:31:52: Zweite Frage, die ich dir gerne stellen würde, die auch aus unserer Community kommt... Wenn ich mit meinem Kind in einer Situation bin, wo es Angst oder sogar Panik hat und ich Angst aus uns nicht entfernen kann.

00:32:04: Was mache ich dann um die Angst zu lindern?

00:32:07: Konkret!

00:32:08: Unsere Tochter hat Angst vor Lift- und Zeilbahngondeli fahren.

00:32:11: Ich muss aber in diese Gondel rein, weil nur sie bringt uns wieder zurück zum Ausgangspunkt.

00:32:17: Wie kann ich mein Kind hier helfen, dass er diese Situation bewältigen

00:32:22: kann?

00:32:23: Das klingt jetzt so... diese Person, die die Frage geschrieben hat.

00:32:27: Das ist wie eine einmalige Angst, die plötzlich gekommen ist in dem Seilbängel und sie müssen damit zurückkommen dort drin.

00:32:36: Ich glaube auch hier wieder das Kind ernst nehmen, sagen ja ich spüre du hast Angst, dass bedroht dich, wie fühlst du dich da sich im Moment Zeit nähen?

00:32:47: Ich glaube Zeit ist ein wichtiger Punkt wenn immer mich irgendwie möglich.

00:32:51: Sich Zeit nähern ... irgendwie zu drängen, in einer Konfrontation mit dieser Angst hinein.

00:33:00: Also nicht schnappen und etwas Gondeln, dann haben wir es hinter uns.

00:33:02: Nein!

00:33:03: Es kann je nachdem wirklich ... also ein Panik auslösen und einen Panikattacken ist nicht lustig.

00:33:10: Das Panikattacken zeichnet sich... Und das kann total irgendwie unlogisch sein aber es zählen sich dadurch aus dass das Kind oder der Jugendliche in diesem Moment Todesangst hat.

00:33:22: Wenn ich diese Gondel hineingange, dann stirbe ich Und das ist ein ganz ehländes Gefühl.

00:33:27: Was man mit dem Kind probieren kann, ist beformen jetzt.

00:33:29: Konkret in die Grundlinie steigt.

00:33:31: Dass man als Kind versucht zu beruhigen.

00:33:34: Zum Beispiel indem man nach der Technik anwendet und sagt ja ich merke es macht ihr Angst du bist ganz aufgeregt.

00:33:42: Mir als Mami hilft's wenn ich so aufgeregelt bin.

00:33:46: Wenn ich Angst habe vor etwasem wenn ich tief schnaufe.

00:33:48: Kommt das probieren wir mal zusammen.

00:33:52: tief schnupfen, vielleicht auf vier einschnupfen.

00:33:54: Man kann sich die Hände auf den Buch legen oder das Mami hat einen Kind.

00:33:57: Auf den Buch und man probiert mal einschnupfe.

00:34:01: Vier und acht wieder ausschnupfern und das ein paar Mal machen.

00:34:06: Das klingt jetzt sehr komisch aber es hilft.

00:34:09: Es hilft eine körperliche Reaktion.

00:34:11: Die ist hier oder?

00:34:12: Das wird durch Amon ausgeschüttet werden im Moment von der Angst um diese wieder zu beruhigen.

00:34:20: Also das ist eine Möglichkeit, ein paar Mal so einen Atemübung zu machen.

00:34:25: Es gibt noch ganz viele andere Möglichkeiten und am besten ist natürlich auch eine solche Technik Skills wie übt bevor man mal in so einer Situation kommt.

00:34:36: Einfach gesagt, wie ich mich gemacht habe.

00:34:38: aber es gibt auch die Möglichkeit zum Beispiel den Fokus zu wechseln wie zum Beispiel sagen hey also immer wieder zuerst ein Kind wohnen, eine Sicherheit geben.

00:34:49: Vielleicht deine Namen nehmen und sagen, ich bin da, ich lasse dich nicht alleine.

00:34:55: Und dann zum Beispiel sagen ... Guck mal, es gibt fünf Sachen, die du siehst.

00:34:59: Es sind so diese fünf, vier, zwei Regeln.

00:35:04: Fünf Sachen, was du siehst.

00:35:06: Vier Sachen, wo du gehörst.

00:35:10: Du musst drei Sachen aufgesehen, welche du spürst.

00:35:13: Zwei Sachen, denen du schmeckst oder so.

00:35:17: Der Fokus wird auf etwas anderes gerankt und das hilft auch zu beruhigen.

00:35:21: Das weckt sich von diesen Gondeln?

00:35:22: Genau, wegen dieser Gondel.

00:35:23: Es ist auch möglich, wenn man es geschaffen hat in den Gondelen, dass man dann noch einmal im Gondelin die Atemübung macht.

00:35:36: oder diese fünf, vier, drei, zwei Übungen einfach um ... Und wie ein Kind begleitet mit ruhiger Stimme sagen wir hier Ich gehe mit dir durch.

00:35:48: So!

00:35:50: Ja, da hast du uns ein paar konkrete Sachen an die Hand gegeben.

00:35:54: Ich möchte mit einer letzten Frage noch schliessen, in der ich das Gefühl habe, dass wir etwas zusammen mit was wir jetzt geredet haben.

00:36:00: Da fragt jemand, meine Hauptausforderung im Umgang mit den Ängsten von unserem Sohn?

00:36:06: Wie viel Druck ist gut?

00:36:08: Also wo sage ich, du schaffst das?

00:36:10: So ein bisschen im Stil von meinem Sohn sollte sich seine Ängste stellen.

00:36:13: Und wo muss ich als Papi den Druck ausnehmen und ihn auch schützen?

00:36:18: Kann ich etwas in ihm kaputt machen wenn ich ihn zu fest dränge?

00:36:22: Mein Hauptwunsch wäre ja, dass er gute Erfahrungen macht.

00:36:26: Mega wichtige Frage!

00:36:28: Zeigt ihr schon, dass der Papi sich so ganz viele Gedanken macht und für sein Kind denkt?

00:36:33: Das ist sehr schön... Der Druck kann einfach dazu führen, wenn wir zu viel Druck geben.

00:36:40: Ich sage gerade nach und nach etwas mehr, was zu viel ist... Wenn man Druck geben will, dann kann auf diese Angst annehmen, wo der Bub schon hat, noch eine Angst darauf raufkommt.

00:36:51: Aber wenn der Papi z.B.

00:36:53: sagt, du schaffst das!

00:36:54: Kommt du, schaff's das!

00:36:56: Dann kann es auch sein, dass ein Kind denkt, ja und wenn nicht, entdäusche ich meine Eltern.

00:37:01: Und da kommt nochmal eine Angst dazu oder?

00:37:03: Zu der Angst vor immer.

00:37:05: alleine zu kommen vom Kind oder so.

00:37:08: Und das verstärkt die Angst dener.

00:37:10: Also Druck, glaube ich, ist kontraproduktiv.

00:37:13: Das verfestigt diese Angst mehr.

00:37:15: Aber was hilft, ist eben nochmal das Warnen und dann sagen wir okay mit dem Bub.

00:37:22: jetzt in diesem Fall wie ansehen aber was wäre der erste mini Schritt wo du könntest machen um die Angst zu überwinden?

00:37:31: Also die Angst anschauen Nicht ihren Ausweichen.

00:37:34: Ich glaube, das ist wichtig eben.

00:37:36: You name it, you tame it.

00:37:38: Die Angst anzuschauen und dann überlegen was?

00:37:40: Ist der erste Schritt, um miteinander zu machen, wo du kannst machen, um deinen Angst zu begegnen?

00:37:47: Damit die Angst ... Um das Bild vom Anfang zurückzukommen nicht auf dem Lenkensitz sondern in den Häusersack kommt oder?

00:37:55: Also ich glaube, ob der Papi etwas kaputtmachen kann... Ich würde jetzt nichts sagen können, dass er etwas kaputmachen könnte.

00:38:03: einfach die Angst einer verstärken.

00:38:05: Und wie viel oder wie gross der erste Schritt ist, muss man mit dem Kind anschauen.

00:38:12: Bei mir kann ich Gedanken machen über das Thema Angst immer wieder auf mich erinnern.

00:38:18: Unsere drei Kinder sind alle knapp zwei Jahre, zumindest ein bisschen mehr als zwei Jahre auseinander.

00:38:26: Man hat diese Zeit nicht, um sich die guten Gedanken zu machen.

00:38:29: Aber ich glaube gerade, dass man merkt, dass Angst ein Thema ist im speziellen Bericht.

00:38:33: Dann lohnt es sich doch, diese Zeit zu nehmen und sich selbst damit auseinanderzusetzen und mit dem Kind die Arbeit sozusagen zu tun und die Schritte überlegen und die Schritt einzüben, um noch die Ängste zu überwinden.

00:38:51: Ich finde das ganz ein schönes Schlusswort.

00:38:53: Das nehme ich für mich ehrlich gesagt auch mit aus diesem Podcast Das Sprichwort, das du auch noch einmal gesagt hast.

00:39:00: Dass man dieser Angst wirklich hat getraut in die Augen zu schauen, dass man sie ernst nimmt und gerade das Kind weiss, diese Gefühle sind reale.

00:39:07: Und dass wir es der Dürre begleitet und buchstäblich einfach mal durchschnufft in dieser Atemübung.

00:39:15: Danke vielmals Ursula!

00:39:17: Das ist ein

00:39:17: spannender Gespräch.

00:39:25: Der Satz ist mir irgendwie geblieben... zusammen mit dem Kind dieser Angst in die Augen schauen und sie dann Schrittli für Schrittli zusammen.

00:39:33: Was ich irgendwie extrem erleichterend gefunden habe, ist das was Ursula Pfeller am Anfang gesagt hat Wenn ein Kind lernt eine Angst zu bewinden, dann hat es vielleicht mehr gewonnen als selbstbewusst sein als ein Kind der gut in die Wiege gelegt worden ist.

00:39:47: So war das irgendwie noch nie.

00:39:49: Ich hoffe, die Folge hat auch dich inspiriert und du hattest ein paar Aha-Momenten, wie du den Monster im Leben deines Kindes in die Aufregung schaust.

00:39:57: Und wie du ihm helfen kannst, jeden Tag ein Stückchen mutiger zu werden!

00:40:01: Wenn dir das Buch interessiert oder so lappe Wälder empfohlen hat, dann findest du die Infos dazu wie immer in der Show Notes.

00:40:07: Und jetzt sind es mich natürlich wundern, was für älteren Fragen ich bewege.

00:40:11: Schreibe uns doch ein Nachricht mit dem Kontaktformular auf erfmedien.ch-podcast oder über unser Instagram-Profil Elternfragen.

00:40:20: Schön, dass du Ihnen gelassen hast!

00:40:22: Ich bin Kristina Vrenner.

00:40:23: Bis zum nächsten Mal.

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